18.02.2026

Das ist unsere liebe Lena!

Wir wollten Euch gerne die Gelegenheit geben, unsere Lehrerin Lena ein bisschen besser kennenzulernen und haben ihr daher ein paar Fragen gestellt. Lest unser Interview mit Lena hier:

 

Transmitter: Du hast ja vorher an einer Grundschule gearbeitet. Wie unterscheidet
sich der Unterricht für Kindern im Vergleich zum Unterricht für
Erwachsene?

Lena: Was ich beim Arbeiten mit Erwachsenen sehr mag ist, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. Natürlich ist mir das auch beim Unterrichten von Kindern wichtig. Aber ich mag, dass die Teilnehmenden freiwillig im Kurs sind. Das macht eine schöne Dynamik.
Zudem gefällt es mir sehr, dass man mit Erwachsenen einen anderen Humor teilen kann und interessante Unterrichtsgespräche entstehen, die auf unterschiedlichsten Lebenserfahrungen und kulturellen Hintergründen basieren.

Transmitter: Mittlerweile bist du ja schon seit über einem Jahr bei uns. Hast du
ein Lieblingslevel? Was macht dir besonders viel Spaß?

Ich unterrichte am liebsten B1.1 und B1.2. – Man kann auf diesem Level schon über interessante Themen sprechen. Die Levels bieten auch ganz lustige inhaltliche Themen 🙂

Transmitter: Gibt es Überraschungen? Gibt es Dinge, die für Deutschlernende immer
schwierig ist, was du vielleicht nicht gedacht hättest?

Lena: Ich war selbst überrascht davon, dass der Deutsche Plural viele Varianten hat. Mir tut das jedes Mal für die Teilnehmenden leid, dass sie bereits beim Thema Pluralbildung viel lernen müssen. Auch die Komplexität der Adjektivdeklination ist mir erst durch das Unterrichten von Deutsch bewusst geworden :)))
Kleine Wörter wie (eben, halt, wohl, …) sind schwer in andere Sprachen zu übersetzen.

Transmitter: Welche Methoden wendest du im Unterricht am liebsten an?

Lena: Ich mag es gerne, die Teilnehmenden gemeinsam in Teams Dialoge schreiben zu lassen. Viele werden richtig kreativ und es entstehen meist sehr lustige Ergebnisse. Die Lernenden können dadurch auch alles Gelernte praktisch anwenden.
Team-Challenges mag ich auch gern (wie meine Kurse gut wissen ;)). Die Gruppen fühlen sich dann herausgefordert und man spürt richtig die Energie im Raum!

Transmitter: Was wünschst du dir für unsere StudentInnen?

Lena: Ich wünsche mir, dass die Studierenden sich bei Transmitter wohlfühlen und einen Safe Space beim Lernen haben. Mir ist es wichtig, dass jeder in seinem Tempo lernen darf und dass das Lernen nicht nur schwer und anstrengend ist, sondern mit der richtigen Gruppe und dem richtigen Setting Spaß macht.

Transmitter: Lernst du aktuell selbst eine neue Sprache?

Lena: Ich lerne aktuell Spanisch mit einer App. Manchmal treffe ich mich mit Spanisch-Deutschen Tandem Gruppen. Ich würde aber gerne wieder einen weiterführenden Kurs besuchen. Ansonsten interessiert es mich Portugiesisch und Arabisch zu lernen.

 

Vielen Dank für das Interview, Lena!