10.03.2026

Lerne Dani kennen!

Viele von euch kennen schon unsere Lehrerin Dani. Wir haben sie getroffen und ihr ein paar Fragen zu ihren Erfahrungen als Deutsch-Lehrerin gestellt.

 

Wie bist Du in den DaF-Bereich gekommen?

Über mein Lehramtsstudium – aber ehrlich gesagt wusste ich schon nach meiner allerersten Unterrichtsstunde: Das ist genau mein Ding.
Ich hatte sofort das Gefühl, dass mir Unterrichten leichtfällt und ich gut darin bin. Es war einer der ersten Momente, in denen ich wirklich gemerkt habe: Das macht mich glücklich. Seitdem hat sich dieses Gefühl immer wieder bestätigt.

Welches DaF-Unterrichtslevel macht Dir am meisten Spaß? Warum?

Am liebsten unterrichte ich A1- und A2-Module. Gerade am Anfang passiert so viel – die Lernenden starten bei null und können nach kurzer Zeit einfache Gespräche führen oder kleine Texte schreiben. Ich finde es unglaublich motivierend, diesen schnellen Fortschritt mitzuerleben.

Gibt es Methoden oder Spiele, die du besonders gerne im Unterricht verwendest?

Ich arbeite sehr gern mit vielen Sprechphasen, Dialogen und spielerischen Elementen. Flashcards, Wiederholungen und Active Recall sind mir wichtig – ich möchte, dass das Gelernte wirklich bleibt. Ich lasse meine Studierenden auch regelmäßig Texte oder kleine Essays schreiben, damit ich ihnen individuelles Feedback geben kann. Zusätzlich schicke ich gerne Wordwall-Links für zu Hause, damit sie online weiter üben können. Mir ist wichtig, dass Lernen aktiv ist – nicht passiv.

Kannst Du Dich an eine besonders lustige Unterrichtssituation erinnern?

Ja – einige Studierende dachten am Anfang, „Danke dir“ bedeutet „Danke, dear“. Sie waren überzeugt, dass Berliner besonders herzlich sind und sich ständig „dear“ nennen. Als wir das aufgeklärt haben, war die Überraschung groß. Seitdem ist „Danke, dear“ ein kleiner Insider im Kurs.

Lernst du aktuell selbst eine neue Sprache?

Ja, ich lerne aktuell Italienisch. Es hilft sehr, selbst wieder Anfängerin zu sein – man versteht dadurch noch besser, wie sich Unsicherheit oder Sprachbarrieren anfühlen.

Seit einiger Zeit unterrichtest Du unseren Weekender, der über 6 UE an einem Samstag geht. Wie schaffst du es, dass deine Studis auch nach längeren Zeiten Lust haben und motiviert sind?

Ich versuche, eine warme und sichere Atmosphäre zu schaffen. Viele Lernende haben Angst zu sprechen – wenn diese Sorge wegfällt, geht plötzlich alles leichter.Ich motiviere meine Studierenden bewusst und ehrlich. Ich sehe ihren Fortschritt wirklich – und ich bin stolz auf sie.Außerdem achte ich auf Abwechslung, viele aktive Phasen und darauf, dass Lernen Spaß macht. Wenn die Stimmung stimmt, vergeht selbst ein langer Samstag überraschend schnell.

Du studierst ja auch – gibt es Parallelen zu Deiner Arbeit als DaF-Lehrkraft?

Ich studiere Lehramt. Viele Inhalte aus dem Studium – vor allem Didaktik und Unterrichtsplanung – kann ich direkt im DaF-Unterricht anwenden.Gleichzeitig bestätigt mir die Praxis immer wieder, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir wissen es sehr zu schätzen.